WM 2026 Viertelfinale: alle vier Paarungen, Quoten und der Weg ins Halbfinale
Die letzten acht stehen fest – und das Feld hat es in sich: Nach dem 8. Juli als spielfreiem Ruhetag beginnt heute mit Frankreich gegen Marokko die Viertelfinal-Runde. Fünf Weltmeister-Nationen sind bereits raus, darunter Rekordchampion Brasilien und alle drei Gastgeber. Was bleibt, ist ein enges, offenes Turnier – mit der Schweiz mittendrin. Wir geben die komplette Übersicht: alle Paarungen, die Quoten und die Frage, welche Turnierhälfte den schwereren Weg ins Finale hat. (Stand 9. Juli 2026, morgens ET)

Die vier Viertelfinals auf einen Blick
| Viertelfinal | Datum (MESZ) | Spielort | Quote 1 | Remis | Quote 2 |
|---|---|---|---|---|---|
| Frankreich – Marokko | 9. Juli, 22:00 | Foxborough (Boston) | 1.56–1.59 (FRA) | 3.80–3.95 | 6.00–6.90 (MAR) |
| Spanien – Belgien | 10. Juli, 21:00 | Los Angeles (SoFi) | 1.61 (ESP) | 4.00 | 5.25 (BEL) |
| Norwegen – England | 11. Juli, 23:00 | Miami (Hard Rock) | 3.80 (NOR) | 3.50 | 1.85–1.95 (ENG) |
| Argentinien – Schweiz | 12. Juli, 03:00 | Kansas City (Arrowhead) | 1.71–1.80 (ARG) | 3.50 | 5.25 (SUI) |
Alle Zeiten in MESZ; das Duell Argentinien–Schweiz beginnt für Schweizer Zuschauer in der Nacht auf Sonntag um 03:00 Uhr. Drei der vier Favoriten sind klar notiert (Frankreich, Spanien, Argentinien), einzig Norwegen–England ist mit England als knappem Favoriten das offenste Spiel.
Wie sich das Feld gebildet hat: der Achtelfinal-Rückblick
Die Runde der letzten 16 war eine Runde der Sensationen. Rekordweltmeister Brasilien scheiterte an Norwegen, Titelverteidiger-Anwärter Portugal an Spanien, und alle drei Gastgeber – USA, Kanada, Mexiko – sind draussen.
| Achtelfinal | Ergebnis | Weiter |
|---|---|---|
| Marokko – Kanada | 3:0 | Marokko |
| Frankreich – Paraguay | 1:0 | Frankreich |
| Norwegen – Brasilien | 2:1 | Norwegen |
| England – Mexiko | 3:2 | England |
| Spanien – Portugal | 1:0 | Spanien |
| Belgien – USA | 4:1 | Belgien |
| Argentinien – Ägypten | 3:2 | Argentinien |
| Schweiz – Kolumbien | 0:0 (4:3 i.E.) | Schweiz |
Für die Schweiz war es der historische Moment: Der Penalty-Sieg gegen Kolumbien am 7. Juli in Vancouver brachte das erste Viertelfinale seit 1954 – und mit zwei K.-o.-Siegen in einem Turnier ein Novum in der Nati-Geschichte.
- Das Viertelfinale läuft vom 9. bis 12. Juli (MESZ); Auftakt ist Frankreich–Marokko.
- Brasilien, Portugal und alle drei Gastgeber (USA, Kanada, Mexiko) sind bereits ausgeschieden.
- Drei klare Favoriten (Frankreich, Spanien, Argentinien); Norwegen–England ist das offenste Spiel.
- Die Schweiz steht erstmals seit 1954 im Viertelfinale und trifft auf Argentinien.
Der Halbfinal-Baum: wer auf wen treffen kann
Der Turnierbaum ist in zwei Hälften geteilt:
- Halbfinal 1 (14. Juli, Dallas): Sieger Frankreich/Marokko gegen Sieger Spanien/Belgien.
- Halbfinal 2 (15. Juli, Atlanta): Sieger Norwegen/England gegen Sieger Argentinien/Schweiz.
Für die Schweiz heisst das: Gelingt gegen Argentinien die Überraschung, ginge es im Halbfinale gegen den Sieger aus Norwegen–England – auf dem Papier die machbarere Hälfte als die geballte Ladung aus Frankreich und Spanien in der oberen Hälfte.
Dafür und Dagegen: Welche Hälfte ist schwerer?
Dafür, dass die obere Hälfte schwerer ist: Hier stehen mit Frankreich (Titelfavorit) und Spanien (beste Defensive) zwei der drei kürzestnotierten Titelanwärter. Wer hier ins Finale will, muss aller Voraussicht nach an beiden vorbei.
Dagegen – die untere Hälfte hat Argentinien: Mit Argentinien und Lionel Messi steht der zweite grosse Titelmitfavorit unten. Norwegen (Haaland) und England sind zudem keine Laufkundschaft. Die untere Hälfte ist also nur relativ „offener" – ein Selbstläufer ist auch sie nicht.
Unterm Strich: Die obere Hälfte gilt als die stärkere, weil dort zwei Topfavoriten aufeinander zusteuern. Für einen Aussenseiter wie die Schweiz ist die untere Hälfte der etwas freundlichere Weg – vorausgesetzt, die erste, grösste Hürde Argentinien fällt.
Ein Blick auf die Titelquoten ordnet das Feld ein: Frankreich ist mit rund 2.80 der klare Turnierfavorit, dahinter folgen Spanien (rund 4.70) und Argentinien (rund 4.90), dann England (rund 5.60). Norwegen (15.0), Marokko (28.0), Belgien (31.0) und die Schweiz (34.0) sind die Aussenseiter. (Einzelbuchmacher-Notierung, Stand 8. Juli 2026.)
Mythos und Realität
Mythos: „Nach all den Sensationen kann jetzt jeder Weltmeister werden." Realität: Das Feld ist offener als üblich – aber nicht flach. Drei Teams (Frankreich, Spanien, Argentinien) sind klar kürzer notiert als der Rest. Überraschungen sind möglich, doch die Hierarchie ist intakt: Aussenseiter wie die Schweiz (34.0) oder Marokko (28.0) müssten einen Topfavoriten schlagen, um sie zu bestätigen.
Mythos: „Die Schweiz hat mit der unteren Hälfte den leichten Weg erwischt." Realität: „Leichter" ist relativ. Der erste Gegner ist Argentinien – der zweite Titelmitfavorit. Erst danach würde die Hälfte tatsächlich freundlicher. Der Weg ist offen, aber er beginnt mit der grössten Hürde.
Wichtig: Alle Quoten stammen von internationalen Buchmachern (FanDuel, DraftKings, bet365 via FOX/CBS/DK Network/Squawka; Stand 7.–8. Juli 2026). Es sind einzelne Momentaufnahmen, kein Marktdurchschnitt, und können von den Quoten bei Sporttip – dem einzigen in der Schweiz lizenzierten Anbieter – abweichen. Quoten ändern sich während des Turniers schnell.
Fazit
Das Viertelfinal-Feld der WM 2026 ist eng, offen und um viele grosse Namen ärmer: Brasilien, Portugal und alle drei Gastgeber sind raus. Unser Verdikt: Frankreich, Spanien und Argentinien gehen als klare Favoriten in ihre Spiele, während Norwegen–England das echte Losglück-Duell dieser Runde ist. Für die Schweiz ist das Erreichen der letzten acht bereits ein historischer Erfolg – der nächste Schritt gegen Argentinien wäre die Sensation. Wer das Feld nüchtern liest, sieht eine intakte Hierarchie mit realen Rissen. Vertiefungen: die Titelfrage in Wer gewinnt die WM 2026?, die Quotenlage in Welche WM-2026-Quoten stimmen? und die Aussenseiter in Wer ist Geheimfavorit der WM 2026?. Was die Turniergeschichte über solche Phasen lehrt, steht in Was lehrt die WM-Geschichte?.
Wann ist das WM-Viertelfinale 2026?
Vom 9. bis 12. Juli (MESZ): Frankreich–Marokko (9.7.), Spanien–Belgien (10.7.), Norwegen–England (11.7., 23:00) und Argentinien–Schweiz (12.7., 03:00).
Welche Teams sind noch dabei?
Frankreich, Marokko, Spanien, Belgien, Norwegen, England, Argentinien und die Schweiz. Brasilien, Portugal, USA, Kanada, Mexiko, Paraguay, Ägypten und Kolumbien sind ausgeschieden.
Wer kann im Halbfinale auf die Schweiz treffen?
Bei einem Sieg gegen Argentinien träfe die Schweiz am 15. Juli in Atlanta auf den Sieger aus Norwegen gegen England.
Glücksspiel kann süchtig machen. Angebote richten sich an Personen ab 18 Jahren. In der Schweiz ist Sporttip (Swisslos) der einzige lizenzierte Sportwetten-Anbieter; Hilfe bei problematischem Spielverhalten unter sos-spielsucht.ch.
Erstellt von der Redaktion von „WM 2026 Wetten“.
